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Die Bedeutung von Jesus Worten: “Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“

Einleitung

Die Aussage von Jesus, dass er nicht gekommen ist, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert, ist eine oft missverstandene und kontroverse Bibelstelle. Viele Menschen fragen sich, was Jesus mit dieser Aussage gemeint hat und wie sie in Einklang mit seinem Ruf nach Frieden und Liebe stehen kann. In diesem Artikel werden wir uns näher mit dieser Aussage auseinandersetzen, um ihre wahre Bedeutung zu verstehen und zu erfahren, was sie für uns als Christen heute bedeutet.

Kontext der Aussage

Die Aussage “Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert”, findet sich in Matthäus 10:34-36, wo Jesus zu seinen Jüngern spricht, als er sie auf ihre Mission schickt, das Evangelium zu verkünden. In diesem Kapitel gibt Jesus seinen Jüngern Anweisungen, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie in die Städte und Dörfer gehen, um das Evangelium zu predigen. Er warnte sie davor, dass sie auf Widerstand und Ablehnung stoßen würden und dass sie bereit sein sollten, für ihren Glauben zu leiden.

Bedeutung der Aussage

Wenn Jesus sagt, dass er nicht gekommen ist, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert, meint er damit nicht, dass er ein Kriegstreiber ist oder dass er Gewalt befürwortet. Im Gegenteil, Jesus war ein Friedensstifter, der die Menschen dazu aufrief, einander zu lieben und mit Respekt und Mitgefühl zu behandeln. Was er mit dieser Aussage sagen wollte, war, dass der christliche Glaube nicht immer einfach ist und dass es schwierige Entscheidungen und Herausforderungen geben wird.

Das Schwert, von dem Jesus spricht, ist ein Symbol für den Kampf, den seine Jünger führen werden, um das Evangelium zu verbreiten. Sie werden auf Widerstand und Ablehnung stoßen, und sie werden gezwungen sein, Entscheidungen zu treffen, die nicht immer einfach sind. Es wird Momente geben, in denen sie sich zwischen dem, was richtig und dem, was bequem ist, entscheiden müssen. Sie werden sich entscheiden müssen, ob sie für ihren Glauben einstehen oder sich den Erwartungen anderer beugen wollen.

Jesus war sich bewusst, dass seine Jünger auf Schwierigkeiten und Herausforderungen stoßen würden, aber er wollte sicherstellen, dass sie sich der Konsequenzen bewusst waren. Er wollte, dass sie wussten, dass sie für ihren Glauben leiden würden, aber dass sie auch wissen sollten, dass sie nicht allein sein würden. Er würde bei ihnen sein und ihnen helfen, die Herausforderungen zu meistern.

Bedeutung für uns heute

Obwohl die Aussage von Jesus vor fast 2000 Jahren gemacht wurde, hat sie auch heute noch Relevanz für uns als Christen. Auch heute noch müssen wir uns entscheiden, ob wir für unseren Glauben einstehen oder uns den Erwartungen anderer beugen wollen. Wir werden auf Widerstand und Ablehnung stoßen, aber wir müssen uns daran erinnern, dass wir nicht allein sind. Jesus wird bei uns sein und uns helfen, unsere Entscheidungen zu treffen und uns durch die Herausforderungen zu führen.

In unserer heutigen Welt gibt es viele Situationen, in denen wir als Christen schwierige Entscheidungen treffen müssen. Zum Beispiel kann es vorkommen, dass wir uns zwischen unserem Glauben und unserem Job oder unseren Freunden entscheiden müssen. Wir könnten gezwungen sein, uns zwischen unseren Überzeugungen und dem Druck der Gesellschaft oder unserer Familie zu entscheiden.

In diesen Momenten müssen wir uns daran erinnern, was Jesus uns gelehrt hat. Wir müssen uns an seine Worte erinnern und uns bewusst sein, dass der christliche Glaube nicht immer einfach ist. Wir müssen uns auf unseren Glauben stützen und daran glauben, dass Jesus uns helfen wird, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Es ist auch wichtig, sich daran zu erinnern, dass der Kampf, den wir führen, nicht gegen andere Menschen gerichtet ist. Wir kämpfen nicht gegen diejenigen, die uns ablehnen oder uns gegenüber feindlich gesinnt sind. Stattdessen kämpfen wir gegen das Böse und das Unrecht in der Welt. Wir kämpfen dafür, dass die Liebe und das Mitgefühl, die Jesus uns gelehrt hat, in der Welt herrschen.

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